Rahmenterminplan BKBV

     Spielrunde 2020/21

      Stand: 06.08.2020

  


 



 


   

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen...

Zu ihrem mittlerweile fest etablierten Ländervergleich-Event mit buntem Faschingstreiben fanden sich die Senioren zum ersten Mal beim Landesverband Thüringen ein. Auf der Sechs-Bahn-Anlage in Bad Langensalza sollte ein unkompliziertes und freundschaftliches Aufeinandertreffen der Delegationen Baden, Bayern, Hessen, Rheinhessen-Pfalz, Thüringen und erstmals auch Sachsen stattfinden.

Im Detail waren die Delegationen titelträchtig besetzt, da Baden die amtierende Deutsche Meisterin der Seniorinnen B, Erika Herbig, Rheinhessen-Pfalz den amtierenden Deutschen Meister Senioren B, Gerd Böss, und Hessen den amtierenden Deutschen Meister Senioren A, Gabriel Peter, mit an den Start schickte. Die Tagesbestwertungen stellten aber andere:

Seniorinnen: Jutta Hollstein (Rheinhessen-Pfalz) 465 Kegel
Senioren A: Thomas Hörner (Baden) und Michael Gärtner (Sachsen) 495 Kegel
Senioren B: Günter Rech (Hessen) 478 Kegel

Nach Eröffnung und Begrüßung durch den Präsidenten Sport und Delegationsleiter von Thüringen, Karl-Heinz Jäger, sollten die Kugeln für sich und die Länder sprechen. Auch wenn nicht jeder Starter seine eigenen Erwartungen erfüllen konnte, ließ die Bahn große Ergebnisse zu.

Außer Konkurrenz zur Gesamtwertung starteten Bayern und Sachsen, da Sachsen aktuell noch keine Frauenabordnung stellen kann und Bayern ein Senioren A-Team nachgemeldet hatte.

 

 

 

Gesamtwertung
Hessen 5405 Kegel
Rheinhessen-Pfalz 5316 Kegel
Baden 5212 Kegel
Thüringen 5042 Kegel
Sachsen 3531 Kegel
Bayern 1686 Kegel


Seniorinnen: Vom Start weg die Favoritenrolle des Vierer-Teilnehmerfeldes übernommen und bis zur letzten Kugel nicht mehr aus der Hand gegeben blieben die hessischen Frauen, obwohl Rheinhessen-Pfalz über die komplette Distanz auf Armeslänge blieb. Am Ende fehlten gerade acht Kegel, um Hessen das Wasser abzugraben. Auch Baden blieb stets dran, konnte sich aber nicht auf den zweiten Platz vorschieben.

Hessen 1723 Kegel
Rheinhessen-Pfalz 1717 Kegel
Baden 1667 Kegel
Thüringen 1550 Kegel


Senioren A: Auch das hessische Senioren-A-Team setzte sich sofort ab und führte zu jeder Zeit das Teilnehmerfeld der sechs vertretenen Länder an. Hier verteidigte Thüringen den zweiten Platz sehr erfolgreich, während Rheinhessen-Pfalz, Baden und Sachsen um den dritten Platz rangen. Schlussendlich rollte Sachsen das Feld von Platz 5 auf und bescherte sich Bronze.

Hessen 1892 Kegel
Thüringen 1844 Kegel
Sachsen 1804 Kegel
Rheinhessen-Pfalz 1795 Kegel
Baden 1769 Kegel
Bayern 1686 Kegel


Senioren B: Im Gegensatz zu den anderen Disziplinen lagen die Senioren B wesentlich enger beieinander. So ließ sich Sachsen zwar abhängen, um die ersten drei Plätze rangen Baden, Hessen und Rheinhessen-Pfalz auf Augenhöhe. Die endgültigen Entscheidungen bewegten sich lediglich zwischen 10 und 20 Kegel.

Rheinhessen-Pfalz 1804 Kegel
Hessen 1790 Kegel
Baden 1776 Kegel
Sachsen 1727 Kegel
Thüringen 1648 Kegel


Nach offizieller Siegerehrung ging der Abend in buntes Faschingstreiben mit gemütlicher und stimmungsvoller Runde über. Zeit und gute Gelegenheit, bestehende Kontakte aufzufrischen und neue zu knüpfen.

 

Stefan Großmann (Delegationsleiter Bayern): „Bisher haben wir nur DCU-Pokal gespielt und nehmen das erste Mal an einem Ländervergleich teil. Generell lehnen wir unser Heimrecht ab, damit wir fahren dürfen. Durch die Punktrunde kennen wir Bad Langensalza recht gut, wir haben Spaß am Kegeln und wollen spielen. Nächstes Jahr sind wir auf alle Fälle wieder dabei egal, wo es stattfindet. Man trifft immer wieder nette Leute; auch heute bin ich hellauf begeistert und fühle mich richtig wohl. Für eine Frauen-Mannschaft haben wir nicht genügend Spielerinnen und für die Senioren B liegt – Gott sei Dank - unser Altersschnitt zu niedrig. Trotzdem kommen wir sehr gerne wieder.“


Reiner Schumann (Delegationsleiter Sachsen): „Bei uns ist die Stimmung sehr gut. Wir sind richtig glücklich, hier zu sein und den dritten Platz belegt zu haben. Ich habe mit einigen gesprochen es herrscht Harmonie und Fairness. Jeder kämpft zwar um jeden Punkt, aber immer sportlich.
Seit wenigen Wochen haben wir die ersten Frauen als Mitglieder der DCU Sachsen. Inwiefern wir vielleicht auch eine Frauen-Mannschaft aufstellen können, müssen wir sehen, aber die Entwicklung kann richtig losgehen.
Wir haben noch viel Aufbauarbeit vor uns, deswegen sind wir in 14 Tagen im Bezirk Dresden. Unsere Hauptaufgabe ist es, uns eine stabile Basis für die Zukunft. zu schaffen. Aktuell sind wir glücklich, 12 Mannschaften in der Verbands- und eine in der Bundesliga zu haben, aber auf Dauer ist das zu wenig. Irgendwann wollen wir Aufsteiger nach oben abgeben und dafür müssen noch ein paar dazukommen dann steht die DCU Sachsen auf gesunden Füßen.“


Margit Köhler (Sektions-Sportwartin Hessen): „Es war von Anfang an unser Plan, den Pott zu verteidigen und nach dem Hattrick im letzten Jahr, haben wir es dieses Jahr, im vierten Jahr, wieder erreicht. Unser Erfolg ist, dass sich die neuen Akteure haben sich super integriert haben und der Zusammenhalt perfekt ist besser kann es nicht sein. Wenn einer nicht so gut ist, wird er von den anderen aufgefangen. Wir reisen auf ein Länderspiel immer mit dem Gedanken, die besten zu sein. Wenn es mal nicht klappt, sind wir auch nicht traurig andere können schließlich auch kegeln. Aber bei den Siegern waren wir bisher immer dabei.“
Thomas Lindofsky (Sektions-Vizepräsident Hessen) ergänzt: „Hessen ist das Bayern München des Kegelsports.“


Thomas Wetzel (Delegationsleiter Rheinhessen-Pfalz): „Ich bin rundum zufrieden, es könnte nicht besser sein. Leistungsmäßig haben wir unser aktuelles Niveau abgerufen, auch wenn durchaus noch etwas Luft nach oben ist. Auch Hessen ist zu schlagen! Auch die Kombination mit Fasching kommt uns sehr entgegen das haben wir letztes Jahr in Pirmasens schon gesehen. Die Veranstaltung ist sehr gut angekommen.“


Rüdiger Appel (Delegationsleiter Baden): „Unserem Ziel, den Gesamtsieg zu erreichen, kommen wir nicht näher, sondern gehen eher weiter weg. Allerdings passt die Gemeinschaft innerhalb Badens besser wie früher, da wir bei der Aufstellung nicht nur auf Leistung achten, sondern auch auf den Zusammenhalt. Generell aber ist gegen Hessen einfach kein Kraut gewachsen. Unser Abschneiden bei den A-Senioren ist etwas deprimierend, die anderen Platzierungen sind durchaus tagesformabhängig. Bei den A-Senioren wird aber die Gesamtwertung entschieden, deswegen nimmt Hessen auch den Pott das vierte Mal mit nach Hause. Wir werden trotzdem versuchen, immer die besten zu stellen was draus wird, wird man sehen.“


Karl-Heinz Jäger (Delegationsleiter Thüringen): „Als Ausrichter bin ich sehr, sehr zufrieden, dass der sportliche Teil reibungslos über die Bühne gegangen ist. Die Delegationen und Spieler sind begeistert und keine negativen Worte habe ich auch noch keine gehört.
Als Delegationsleiter hätte ich von meinen Frauen etwas mehr erwartet, da sie auch in den Punktspielen mehr können. Vielleicht haben etwas die Nerven mitgespielt, wie auch bei den B-Senioren. Sie wollten zu Hause zeigen, was sie können und das ist in die Hose gegangen. Dafür haben sich die A-Senioren mit dem zweiten Platz bravourös geschlagen. Sie sind zwar auch bundesligaerfahren, aber da zu diesen Meisterschaften immer Hochkaräter anreisen, ist es nicht so einfach zu bestehen. Insgesamt ist aber eine Steigerung vorhanden, auch wenn eine neutrale Anlage schwerer zu spielen ist als die gewohnte Heimanlage.“

Text u. Bilder: Astrid Herger

 

Während der Veranstaltung wurde Live mit Bildern, Berichten und mehr auf der extra eingerichteten Facebookseite unter:  https://www.facebook.com/2-L%C3%A4ndervergleich-Frauenmannschaften-1610586888999187/  berichtet.

 

Link zum Liveticker:

7. Ländervergleich aus Bad Langensalza

 

Endstand u. Ergebnisliste vom 7. Ländervergleich in Bad Langensalza 2018

 

 

 Bilder vom 7. Ländervergleich der Seniorinnen, Senioren A+B Mannschaften aus Bad Langensalza

 

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 Siegerehrung

 

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Abendveranstaltung